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500-Gramm-Goldbarren-Degussa

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Einleitung


Bis Ende 2006 lautete der Firmenname Degussa AG. Es handelte sich um ein Frankfurter Traditionsunternehmen und war den meisten Menschen als Goldscheideanstalt bekannt. Das lag wohl auch am Zustandekommen des Namens: Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt. Dabei war die Degussa AG im Jahr 2006 der weltweit führende Anbieter von Spezialchemie sowie das drittgrößte deutsche Chemieunternehmen. Mittlerweile gehört die Degussa AG zur Evonik Degussa GmbH. Der Konzern sitzt in Essen und ist in der Spezialchemie tätig. Die Evonik Degussa AG ist ihrerseits ein Teilkonzern der Evonik Industries AG in Essen.


Geschichte


Gründung


Am 28. Januar 1873 wurde die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt in Frankfurt am Main gegründet. Das Unternehmen ging aus der bisherigen Frankfurter Scheideanstalt hervor, die Friedrich Ernst Roessler 30 Jahre zuvor gegründet hatte. Roessler war der Beamte, der für die Feingehaltsprüfung der in Umlauf kommenden Münzen zuständig war (Münzwardein). Mit der Reichsgründung von 1871 wurde gleichzeitig auch die Einheitswährung Mark eingeführt. Somit wurden allen bisherigen Währungen ungültig. Bis dato hatten alle Länder und Städte das Recht, ihre eigene Währung herzustellen. Diese Situation führte dazu, dass große Mengen an Münzen aus dem Verkehr gezogen wurden, da sie währungstechnisch keine Verwendung mehr fanden. Roessler erkannte recht schnell, dass dafür eine Scheidekapazität im industriellen Maßstab notwendig wäre. Bei der Gründung der Degussa wurde auch das Recht erworben, Bankgeschäfte mit gemünzten und ungemünzten Edelmetallen zu tätigen. Recht schnell wurde das Tätigkeitsfeld auf sämtliche Edelmetallprodukte und Chemikalien ausgedehnt. Hauptgeschäft war die Perborat-Herstellung (Bleich- und Desinfektionsmittel).


Die Degussa im Dritten Reich


Zwischen 1933 und 1945 beteiligte die Degussa sich an sogenannten Arisierungen jüdischer Firmen, Immobilien und Patente und war stark an den Verbrechen des Nazi-Regimes beteiligt. Im Jahr 1998 beauftragte das Unternehmen den amerikanischen Historiker Peter Hayes mit der Aufarbeitung dieser Zeit. Peter Hayes hat die Ergebnisse 2004 in einem Buch veröffentlicht.


Kennzahlen und Fakten


  • 1965 erwirtschafteten 12.400 Mitarbeiter 1,446 Milliarden DM Umsatz.
  • 1980 wurde der Konzern offiziell in Degussa AG umbenannt.
  • Für die Bankgeschäfte wurde die Degussa Bank GmbH ins Leben gerufen.
  • 1988 gehörte die Degussa AG zu den 30 Dax-Gründungsmitgliedern.
  • 1990 erwirtschafteten 35.000 Mitarbeiten 13,925 Milliarden DM Umsatz.
  • 1999 wurden die Degussa und die VEBA-Tochter Hüls AG zur Degussa-Hüls AG fusioniert.
  • 1999 wurde die VEBA Hauptaktionär. Der Standort blieb in Frankfurt am Main.
  • 2000 schlossen sich VEBA und VIAG zur E.ON AG zusammen.
  • 2000 wurden alle Edelmetallaktivitäten an den belgischen Umicore-Konzern abgegeben.
  • 2001 wurde der Firmensitz nach Düsseldorf verlegt.
  • 2002 wird die Degussa AG im M-Dax gelistet.
  • 2004 wird die RAG alleiniger Eigentümer der Degussa AG.
  • 2007 wird Degussa von der Börse genommen und in eine GmbH umgewandelt.
  • 2007 erfolgte die Eingliederung in den Evonik Industries Konzern.
  • 2010 wurde die Degussa Goldhandel GmbH mit Sitz in München gegründet.